Autor: mowa

  • Mein Jahresrückblick für das Jahr 2025

    Mein Jahresrückblick für das Jahr 2025

    Das Jahr 2025 war für mich ein buntes und bewegtes Jahr, geprägt von Regeneration und heilsamen Erfahrungen sowie von der allmählichen Rückkehr zu meinen früheren Tätigkeiten. Heute fühle ich mich so gesund und in-mich-stimmig wie noch nie – trotz der Stressanfälligkeit, die mich seit meiner ersten Psychose vor 15 Jahren begleitet.

    Im Juni 2012 – fast zwei Jahre nach meiner ersten Psychose – habe ich mich im Forum des Kompetenznetzes Schizophrenie registriert. Es war mein erstes Internetforum überhaupt, und ich habe es gerne genutzt, bis es im Jahr 2018 geschlossen wurde.

    Seit 2018 schreibe ich im Nachfolgeforum, das ehrenamtlich von Prof. Ansgar Klimke geführt wird, und führe dort bis heute einen Blog. Das regelmäßige Schreiben hat mir sehr geholfen, meine Erlebnisse und Erfahrungen detailliert – zeitweise täglich – zu dokumentieren und zu verarbeiten. Es hat entscheidend dazu beigetragen, dass es mir heute wieder so gut geht.

    Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder Rückblicke verfasst, seit 2021 auch in Form jährlicher Rückblicke. In diesem Jahr möchte ich den Jahresrückblick erstmals hier auf meiner eigenen Website veröffentlichen, da ich diese inzwischen betreibe. Gut vorstellen kann ich mir, meinen Alltag weiterhin im Forum von Prof. Klimke zu dokumentieren und die Jahresrückblicke gesammelt auf meiner Website zugänglich zu machen.

    Gern teile ich hier meine Ein- und Rückblicke – auch in der Hoffnung, anderen Betroffenen mit schweren psychischen Erkrankungen Mut zu machen.

    Archiv meiner Jahresrückblicke

    Jahresrückblick 2025

    *Januar*

    Beginn meiner Behandlung in der Tagesklinik Blankenburg
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/37/#post-384214
    Zitat aus meinem Forenblog vom 15/01/2025 um 6:01 Uhr:
    … Gestern war mein erster Tag der Tagesklinik. …

    *Februar*

    Veröffentlichung meines Forenblogs auf schizophrenie-online.com
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/40/#post-387891
    Zitat aus meinem Forenblog vom 09/02/2025 um 8:02 Uhr:
    … Vorhin habe ich die Einladung zu meinem Blog entworfen …

    *März*

    Kreative Therapieangebote in der Tagesklinik
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/47/#post-392373
    Zitat aus meinem Forenblog vom 09/03/2025 um 6:53 Uhr:
    … Dann habe ich noch einen gerahmten Linoldruck aufgehängt. …

    Stufenweise Wiedereingliederung und Entlassung aus der Tagesklinik
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/48/#post-394090
    Zitat aus meinem Forenblog vom 19/03/2025 um 6:22 Uhr:
    … Am Donnerstag habe ich einen Belastungserprobungstag zu Hause und am Freitag beginnt meine Wiedereingliederung: …

    *April*

    Mitarbeitergespräch und der bevorstehende Wechsel meines Arbeitsortes
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/50/#post-399052
    Zitat aus meinem Forenblog vom 13/04/2025 um 2:58 Uhr:
    … Der Grund für unseren spontanen Ausflug gestern war der bevorstehende Wechsel meines Arbeitsortes, …

    Erster Entwurf meines Erfahrungsberichts über meine Zeit in der Tagesklinik
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/51/#post-399690
    Zitat aus meinem Forenblog vom 17/04/2025 um 18:28 Uhr:
    Moderne Psychiatrie als Ort der Heilung – Wie ich dort lernte, meinen Burnout zu überwinden …

    Erstveröffentlichung meiner persönlichen Website
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/51/#post-399839
    Zitat aus meinem Forenblog vom 18/04/2025 um 16:39 Uhr:
    Tadaa B-) https://mowas-notizen.de/

    *Mai*

    Tagesschau-Bericht über die Zirkusaufführung mit dem Heidelberger Beschwerdechor
    https://schizophrenie-online.com/orums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/54/#post-402038
    Zitat aus meinem Forenblog vom 05/05/2025 um 19:22 Uhr:
    https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-mannheim-circus-inclusioni-lebt-die-inklusion-im-zirkuszelt-100.html

    *Juni*

    Blogeintrag über meinen persönlichen Umgang mit Neuroleptika
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/56/#post-406496
    Zitat aus meinem Forenblog vom 18/06/2025 um 23:49 Uhr:
    Mein Weg mit Neuroleptika – ein Rückblick

    *Juli*

    Ergebnis der Plasmaspiegelmessung meiner Aripiprazol-Minimaldosis
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-3/page/57/#post-408280
    Zitat aus meinem Forenblog vom 03/07/2025 um 12:39 Uhr:
    Plasmaspiegelmessung meiner Minimaldosis von 1 mg/Tag Aripiprazol

    Erste Arbeiten mit Acrylfarben
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/#post-410250
    Zitat aus meinem Forenblog vom 21/07/2025 um 15:47 Uhr:
    Titel: Chanchans Sprotten
    Acryl auf Papier …

    *August*

    Erstgespräch für eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/page/3/#post-412781
    Zitat aus meinem Forenblog vom 15/08/2025 um 22:07 Uhr:
    … Ja, der zweite Teil des Erstgesprächs war gut. …

    *September*

    Chorauftritt für mehr öffentliche und barrierefreie Toiletten
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/page/5/#post-415148
    Zitat aus meinem Forenblog vom 08/09/2025 um 16:35 Uhr:
    Bunter Protest für mehr barrierefreie Toiletten in Mannheim …

    *Oktober*

    Eröffnung eines Austauschthreads zur Zukunft des Forums schizophrenie-online.com
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/page/6/#post-420030
    Zitat aus meinem Forenblog vom 19/10/2025 um 9:41 Uhr:
    … Je mehr Ideen und Perspektiven zusammenkommen, desto besser können wir gemeinsam dazu beitragen, dass dieses Forum langfristig erhalten bleibt…

    *November*

    Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Max Planck PostdocNet als Leiterin der Mental-Health-AG
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/page/7/#post-421591
    Zitat aus meinem Forenblog vom 21/11/2025 um 7:39 Uhr:
    … Mein Bericht der Mental-Health-AG kam gut an, und es gab auch eine rege Diskussionsrunde. …

    Ende des Dauer-Homeoffice und Umzug in ein eigenes Büro am Institut
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/page/7/#post-421625
    Zitat aus meinem Forenblog vom 26/11/2025 um 4:25 Uhr:
    …Es ist ein sehr schönes Einzelbüro und ich freue mich sehr darauf, dort zu arbeiten. …

    *Dezember*

    Rückkehr ins Labor und erste Einarbeitung in ein komplexes Mikroskopiesystem
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa-teil-4/page/7/#post-421662
    Zitat aus meinem Forenblog vom 04/12/2025 um 4:25 Uhr:
    … wo mich eine kleine Gruppe sehr freundlicher Mitabeitender fast vier Stunden lang in das Mikroskopsystem einwies …

    Veröffentlichung eines Workshops der Mental-Health-AG nach längerer krankheitsbedingter Pause
    https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/oeffentliche-veranstaltungen-zum-thema-psychische-gesundheit/page/7/#post-421715
    Zitat aus meinem Forenthread vom 10/12/2025 um 5:51 Uhr:
    Gestern haben wir unsere Seminarreihe mit Jonathans Präsentation eröffnet B-) …

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  • Dein Halt / Digital / 14. Dezember 2025

    Dein Halt / Digital / 14. Dezember 2025

    In einem Gespräch erwähnte Frau F. den Buchtitel „Meine Grenze ist dein Halt“ von Nora Imlau, der mich zu dieser Zeichnung inspirierte.

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  • Schuhe von Hand waschen – ein kleines Ritual aus meiner Kindheit

    Schuhe von Hand waschen – ein kleines Ritual aus meiner Kindheit

    Anlässlich eines Besuchs haben mein Mann und ich am heutigen Sonntag unsere Wohnung aufgeräumt. Dabei konnte ich mich endlich nach Monaten dazu aufraffen, die schmutzigen Sportschuhe und meine Gummistiefel auf dem Balkon von Hand zu waschen. Dafür nahm ich einen Eimer, eine Handbürste, etwas Waschmittelpulver – und das angenehm warme Wasser aus dem Balkonschlauch.

    Es ist fast 40 Jahre her, dass ich Schuhe auf diese Weise gewaschen habe. In Japan, als ich noch zur Grundschule ging, war es eine Art Hausregel, dass wir drei Kinder unsere schmutzigen Schuhe am Wochenende draußen säuberten. Diese Regel verschwand plötzlich, als ich im Alter von zehn Jahren mit meiner Familie nach London zog. Auch später in Deutschland war das kein Thema mehr. Ich habe hier nie beobachtet, dass Menschen ihre Schuhe mit einer Bürste von Hand waschen – geschweige denn Kinder.

    Umso überraschender war das gute Gefühl, das mich heute beim Reinigen überkam. Meine Hände fanden die alten Bewegungen ganz selbstverständlich wieder. Gleichzeitig tauchte ich gedanklich tief in meine Kindheit ein: wie sehr ich mich damals vor dieser Aufgabe gedrückt hatte, wie eisig das Wasser im Winter war und wie unangenehm es mir war, dabei von vorbeigehenden Menschen gesehen zu werden. Besonders lebhaft erinnere ich mich an die sauberen, noch nassen Schuhe, die ich zum Trocknen auslegte, und an das sonnige Wetter, das mich dabei begleitete. Immer dann spürte ich diese besondere Genugtuung – damals wie heute.

    Es war ein seltener, versöhnender Moment mit meiner Kindheit.

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  • Sprechende Medizin ist heilende Medizin

    Sprechende Medizin ist heilende Medizin

    Gestern war ich bei meinem Psychiater Dr. H. Normalerweise sehe ich ihn alle zwei bis drei Monate, in akuten Krisen auch sofort.

    Zum ersten Mal traf ich ihn im September 2017, kurz nachdem mein Mann und ich nach Heidelberg gezogen waren. Meine damalige Psychiaterin in Stuttgart hatte ihn mir empfohlen. Sie stand der Reduktion meiner Aripiprazoltagesdosis von 15 auf 10 mg kritisch gegenüber und lehnte jede weitere Reduktion ab. Deshalb beendete ich im Juli 2016 die Behandlung bei ihr und setzte das Aripiprazol schließlich auf eigene Faust ab.

    Als ich Dr. H. zum ersten Mal begegnete, steckte ich mitten in meinem ersten Absetzversuch. Von Anfang an hörte er mir aufmerksam zu, nahm sich Zeit und erklärte sich bereit, mich dabei zu begleiten.

    Monate später erlitt ich meinen ersten wahnhaft-psychotischen Rückfall. In der Klinik bekam ich erneut viele Neuroleptika, die ich nach der Entlassung bald wieder absetzte. Innerhalb des folgenden Jahres kam es zu einem weiteren Rückfall und erneut zu einer Behandlung mit zu vielen Neuroleptika. Nach dem dritten Absetzen begann ich schließlich mit einer Minimaldosis von einem Milligramm Aripiprazol pro Tag. Durch all diese Phasen begleitete mich Dr. H. als mein behandelnder Psychiater.

    Kaum eine Sitzung verging ohne ein echtes Gespräch. Er ließ mir die Zeit, die ich brauchte, um das Wichtige auszusprechen und seine Einschätzung zu hören. So ist mir bis dahin noch kein Psychiater begegnet. Früher wurde ich meist nur gefragt, ob ich ein neues Rezept brauche. Mehrfach sagten sie mir auch, dass ich eine gute Patientin sei, weil ich die Neuroleptika nehme.

    Sprechende Medizin ist heilende Medizin. Beim gestrigen Termin sagte mir Dr. H., dass sprechende Medizin immer weiter zurückgeht und sich rein psychiatrisch geführte und gesprächsorientierte Praxen wirtschaftlich kaum noch halten können. Ein Skandal. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie zentral seine Begleitung für meine Stabilisierung und Genesung war.

    Wir brauchen mehr Gespräche und weniger Medikamente. Das muss ich klar so sagen. Ich glaube, dass viele psychiatrische Erkrankungen vorgebeugt und besser behandelt werden können, wenn Menschen mehr und besser miteinander sprechen und einander zuhören. Ich wünsche mir, dass wir, auch in der psychiatrischen Versorgung, mehr Raum und Zeit schaffen für echte Begegnungen. Wir wollen nicht nur gemanaget werden, sondern in unserem Heilungsprozess wirklich unterstützt werden.

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  • In Gedanken muss jeder (vernünftige) Mensch Hitler und Hirohito sein dürfen

    In Gedanken muss jeder (vernünftige) Mensch Hitler und Hirohito sein dürfen

    Anmerkung der Autorin: Dieser Titel ist bewusst provokant. Wenn er Empörung auslöst, während zu wenig Empörung über Kriege und das unermessliche Leid dieser Welt herrscht – wie den von der UN festgestellten Genozid in Gaza durch die israelische Armee und Regierung – dann erfüllt er seinen Zweck.

    Hass und Gewalt können in schwierigen Lebenssituationen verständliche, wenn auch unerwünschte Reaktionen sein. Es ist nicht möglich, Gedanken und Gefühle zu verbieten – sie brauchen Raum, um erkannt und verstanden zu werden.

    Entscheidend ist, dass ein vernünftiger Mensch zwischen innerem Erleben und äußerem Handeln unterscheiden kann. Gedanken sind nicht gleich Taten. Verhalten lässt sich steuern, anpassen und sozialverträglich gestalten.

    Die Gefährlichkeit psychotischer Störungen liegt darin, dass Betroffene im Wahn den Realitätsbezug und damit die Urteilskraft verlieren können. Maßnahmen wie der pauschale Einsatz von Psychopharmaka können jedoch keine alleinige Lösung sein, da das individuelle Risiko nicht vorhersehbar ist. Unterdrückung schafft keine Sicherheit.

    In mir selbst erkenne ich Extreme nebeneinander: In meinen Gedanken könnte ich Hitler oder Hirohito sein und ebenso Jesus, und meistens irgendetwas dazwischen. Diese Einsicht zwingt mich, mich selbst zu beobachten und bewusst zu entscheiden, was ich für richtig halte.

    Meine Erfahrungen und Beobachtungen zeigen, dass es Wege aus Hass und Gewalt gibt, die nicht auf eskalierender Gegengewalt basieren. Seelische Wunden können heilen, oft besser als gedacht. Diese Wege bestehen in der Bereitschaft jedes Menschen, sich selbst und den anderen wahrzunehmen, ihm zuzuhören, ihn zu verstehen und anzuerkennen. Der andere ist wie ich ein Mensch, der Freiheit und Frieden sucht und leben will.

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  • Gesundheitssymptome

    Gesundheitssymptome

    Heute wurde mir einmal mehr bewusst, wie gut ich selbst für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden sorgen kann. Mir geht es gut!

    Es ist ein wohliges, sättigendes und nach vorne gerichtetes Gefühl, mich in bewegtem Gleichgewicht mit meinem Umfeld zu befinden. Ich kann das Glück sehen und es genießen. Daran festhalten und dafür dankbar sein. Mit Fassung die Zukunft erwarten.

    In Zeiten, in denen ich krank bin, höre ich auf andere, die sagen, dass es mir bald wieder besser gehen wird. In einem gesunden, unterstützenden und inklusiven Umfeld zu leben, macht mich gesünder und resilienter.

    Gesundheitssymptome zeigen sich nicht einfach so. Ich entscheide mich bewusst dafür und bitte mein Umfeld um Unterstützung. Es dauert. Doch alles zählt, und nie ist es zu spät, Gesundheitssymptome zu kultivieren.

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  • Dein Etikett / Digital / 07. September 2025

    Dein Etikett / Digital / 07. September 2025

    „Dein Etikett“ fragt: Wer trägt hier welches Etikett – Du? Ich? Wir beide?

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  • Beni Chanchan, unsere geliebte Hündin

    Beni Chanchan, unsere geliebte Hündin

    Heute wurde unsere Shiba-Hündin Beni Chanchan (紅・ちゃんちゃん) zwei Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

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    Vor einem Jahr haben wir zu Chanchans erstem Geburtstag ebenfalls ein Video erstellt. Wie schnell die Zeit vergeht!

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    Chanchan ist unsere erste Hündin. Der Wunsch nach einem Hund kam von mir. Mein Mann wollte allerdings nur einen Shiba Inu halten – wenn überhaupt einen Hund. Also nahmen wir Kontakt zum Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf. Schließlich lernten wir Züchter in Niederbayern kennen, die ihre Shibas liebten und sich sehr gut um sie kümmerten.

    Chanchan ist eine wunderbare Hündin: charakterstark, klug, hübsch, lebensfroh – und eine große Bereicherung für uns. Gleichzeitig stellt sie uns aber auch vor Herausforderungen. Das liegt nicht nur an ihrer Rasse als selbstständiger und wachsamer Jagdhund, sondern auch an unserer Unerfahrenheit als Hundehalter.

    Ich fühle mich mit Chanchan besonders verbunden. Ihre Vorfahren stammen aus Japan – genau wie ich, die den größten Teil ihres Lebens als Auslandsjapanerin in Deutschland verbracht hat.

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  • Lebenswert / Digital / 10. August 2025

    Lebenswert / Digital / 10. August 2025

    Diese Illustration basiert auf dem ersten Besuch, den mein Mann und ich 2021 in einer Kinderwunschklinik machten.

    Nach Jahren sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile einer Behandlung kamen wir zum Beratungsgespräch. Gleich zu Beginn entschied die junge Ärztin, nachdem sie unsere Diagnosen gehört hatte, dass eine Behandlung nicht möglich sei. Sie schloss mit den Worten: „Die Konstellation ist sehr schwierig.“ Auf dem Heimweg sagte mein Mann: „Wir hätten ihr sagen sollen, dass wir auch Plattfüße haben!“

    Mit Humor bringt die Illustration die Bitterkeit darüber zum Ausdruck, dass eine zutiefst persönliche und wohlüberlegte Entscheidung innerhalb weniger Minuten von Fremden abgetan wird. Sie wirft außerdem die Frage auf: Welches Leben gilt als lebenswert? Wer trifft diese Entscheidung? Und nach welchen Kriterien?

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