Unsere PR-Abteilung am Max-Planck-Institut (MPI) für medizinische Forschung hat ein kurzes Interview mit mir geteilt. Ich wurde gebeten, mich vorzustellen und einen Rat an künftige Forschende mitzugeben.
Das Skript habe ich erst kurz vor der Aufnahme spontan niedergeschrieben. Ich hatte mehrere belastende Tage hinter mir, sowohl beruflich als auch privat. Ich war recht aufgewühlt und durcheinander, und doch wollte ich das Interview durchführen und nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Ich bin dankbar und stolz, Teil der Max-Planck-Gesellschaft zu sein 💖
Zum Interview auf LinkedIn:
👉 https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:ugcPost:7515713558890827778/
Transkription (Original, Englisch)
Good morning, my name is Moyu Watari-Alvarez, and I have been working at the Max Planck Institute for Medical Research in Heidelberg for almost 10 years now. And before that, I worked at the Max Planck Institute for Intelligent Systems for five years.
From my own experience, I know what it means to be a PhD researcher, a postdoc, and also to strive for independence as a scientist. But I also know what it means to work in research support, in an IT group, on the Works Council, and in health management.
This year, I’m turning 50, and what I can say is this: caring for myself and for the people around me is a lifelong learning process. So I want to encourage you and myself to stay passionate and curious about whatever matters to you.
Judge for yourself what is right and what is wrong, and take responsibility for the predictable consequences of your own action, to paraphrase Noam Chomsky, if I’m not mistaken.
Thank you.
Übersetzung ins Deutsche
Guten Morgen, mein Name ist Moyu Watari-Alvarez, und ich arbeite seit fast zehn Jahren am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Davor habe ich fünf Jahre am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme gearbeitet.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, Doktorand:in und Postdoc zu sein und als Wissenschaftler:in nach Unabhängigkeit zu streben. Aber ich weiß auch, was es heißt, in der Forschungsunterstützung, in einer IT-Gruppe, im Betriebsrat und im Gesundheitsmanagement zu arbeiten.
Dieses Jahr werde ich 50, und was ich sagen kann, ist: Für sich selbst und für die Menschen um einen herum zu sorgen, ist ein lebenslanger Lernprozess. Deshalb möchte ich Euch und mich selbst ermutigen, leidenschaftlich und neugierig zu bleiben für das, was Euch wichtig ist.
Urteilt selbst, was richtig und was falsch ist, und tragt Verantwortung für die vorhersehbaren Folgen Eures eigenen Handelns, um Noam Chomsky sinngemäß zu zitieren, wenn ich mich nicht irre.
Vielen Dank.
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