Wer entscheidet über mich?
Ob ich ich selbst sein kann.
Will. Darf. Muss. Soll.
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Wer entscheidet über mich?
Ob ich ich selbst sein kann.
Will. Darf. Muss. Soll.
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In einem Gespräch erwähnte Frau F. den Buchtitel „Meine Grenze ist dein Halt“ von Nora Imlau, der mich zu dieser Zeichnung inspirierte.
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„Dein Etikett“ fragt: Wer trägt hier welches Etikett – Du? Ich? Wir beide?



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Diese Illustration basiert auf dem ersten Besuch, den mein Mann und ich 2021 in einer Kinderwunschklinik machten.
Nach Jahren sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile einer Behandlung kamen wir zum Beratungsgespräch. Gleich zu Beginn entschied die junge Ärztin, nachdem sie unsere Diagnosen gehört hatte, dass eine Behandlung nicht möglich sei. Sie schloss mit den Worten: „Die Konstellation ist sehr schwierig.“ Auf dem Heimweg sagte mein Mann: „Wir hätten ihr sagen sollen, dass wir auch Plattfüße haben!“
Mit Humor bringt die Illustration die Bitterkeit darüber zum Ausdruck, dass eine zutiefst persönliche und wohlüberlegte Entscheidung innerhalb weniger Minuten von Fremden abgetan wird. Sie wirft außerdem die Frage auf: Welches Leben gilt als lebenswert? Wer trifft diese Entscheidung? Und nach welchen Kriterien?
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Chanchan ist unsere geliebte Shiba-Hündin, die in einem Monat zwei Jahre alt wird.
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Ich finde, dass mir der Schatten hier besser gelungen ist als beim Zwiebelbild!
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Um Licht und Schatten besser darzustellen, habe ich Zwiebeln gemalt. Diese Empfehlung habe ich von ChatGPT erhalten, nachdem ich ihr meine letzten beiden Bilder gezeigt und analysieren lassen habe. Vielleicht sollte ich ein schlechtes Gewissen bekommen, für solche Anfragen irdische Energie zu ver(sch)wenden.
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Gestern Nachmittag habe ich noch einmal gemalt.
Dabei habe ich mich wieder sehr verausgabt. Ich habe drei bis vier Stunden am Stück gemalt und war danach völlig k. o. Ursprünglich wollte ich dreimal so viele Saubohnenschoten malen. Entnervt habe ich dem Bild schließlich die Brauntöne im Hintergrund gegeben.
Dadurch habe ich ein ambivalentes Verhältnis zu diesem Bild.
Eigentlich möchte ich mir für ein Bild ein paar Tage Zeit lassen, aber es ist schwierig, den Augenblick eines lebendigen Wesens als Bild festzuhalten. Ich möchte echte Objekte sehen und abbilden und keine Fotos kopieren – zumindest nicht bei diesen Bildern.
Die Saubohnen habe ich am Samstag auf dem Wochenmarkt gekauft und heute mit japanischem Reis gekocht. Sie waren sehr lecker.
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Diese Chili gab es in einem kleinen, kaputten Tontopf bei einem Selbstbedienungsstand im nahgelegenen Handschuhsheimer Feld, wo es viele Felder und Hofläden gibt. Ich habe sie am vergangenen Freitagmorgen beim Gassigehen mit Chanchan entdeckt. Inzwischen hat sie auch einen größeren und schöneren Tontopf bekommen – und einen sonnigen Platz auf dem Balkon.
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Dieses Bild entstand an einem späten Nachmittag, als ich beim Aufräumen eine ungeöffnete Packung Acrylfarben fand – ein Geschenk meiner Schwiegermutter und meiner Schwiegeroma von vor einigen Jahren. So verbrachte ich etwas Zeit mit Malen.
Am Abend führte ich eine anregende Unterhaltung mit ChatGPT über die asymmetrische Natur von Mangel und Überfluss sowie über die Beziehung zwischen Entropie und Leben. Schließlich beendete ich das Gespräch mit der Erkenntnis:
Ich kann versuchen, das Grundchaos anzunehmen und meine Ordnung darin zu fügen.
So kam mir der Titel für das Bild in den Sinn: „Fügung im Chaos“.
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